11
Mrz
2014

Brand

Einer meiner nicht kleinen Fehler ist, dass ich für Sachen brennen kann. Dann werde ich zwar nicht zum Tier, aber andere haben dann nur schwer einen Stich. Zur Zeit bin ich ehrenamtlich an einem bestimmten Projekt beteiligt und rocke seit Wochen die Gruppe. Die meisten freut es, weil ich 90 Prozent der Arbeit mache und sie nur klug daher reden müssen, sich produzieren können – aber ich weiß, wie gefährlich es wird, wenn ich eine Sache zu “meinem Kind” mache. Dann werde ich schlimmer als jede Mutter. Das ist echt nicht gut auf die Dauer, weil ich irgendwann wie ein Despot auf die anderen wirke. Immerhin ist mir das heute in der Projektgruppe aufgefallen und ich hab’ mich alle naselang bremsen müssen. Aber dann dennoch einen langen, langen Kampf geführt, um das Projekt in eine Zwischenrunde zu führen.

Ich kann leider wirklich unangenehm sein.

10
Mrz
2014

Hörbuch Charts - ein Versuch

Meine Hörbücher ist ein Bereich, für die eine eigene Liste noch fehlt. Welche Hörbücher wann mit welcher Länge gehört und so. Und da ich mit der “Recherche” aufwarten kann, dürfte ich eh das längste Hörbuch schon gehört haben. Es gehört jedenfalls in die Top Ten. Dann natürlich “Tschick” von Herrndorf, aber nach “Buddenbrocks” von Thomas Mann, gelesen von Gerd Westphal. Würde Ulrich Matthes “Die Auslöschung” von Thomas Bernhard lesen – ich glaube, ich würde ihm täglich die Füße küssen, also Matthes, Bernhard ist ja schon tot – was ja ja vielleicht nicht stimmt, glaubt man dem Roman “Die Murau Identität” von Alexander Schimmelbusch.

Aber da ich mir die Hörbuch-Top-Ten so genau noch gar nicht überlegt habe, kürze ich für heute ab. Sicher gehört jedenfalls “Die sizilianische Oper” von Andrea Camillieri dazu, gelesen von Frank Arnold. In den letzten Tagen fast zwei mal durchgehört. Die Story ist einfach nur klasse, witzig und geschickt gemacht und Arnold liest wirklich mit einer Leidenschaft, die einfach dem Ganzen gut tut. Das ist einfach Frühlingslektürelust / Frühlingshörbuchlust pur.

9
Mrz
2014

Tatort

In meinem ersten Blog habe ich regelmäßig am Sonntag kurz nach 21:45 Uhr den Tatort ‘rezensiert’. Jetzt ist es 21:14 – und egal was in diesem Till-Schweiger-unsäglich-Ding noch immer passieren mag besser kann es einfach gar nicht werden, nur noch von Minute zu Minute, wie bisher schlechter. Das ist in meinen Augen nichts anderes als Pubertäts-Anfänger-Phantasien von der billigsten Sorte.

Andererseits ist es schon spannend zu sehen, wie das in der Zwischenzeit eher geringe Niveau der Tatorte jetzt nochmals um Welten gesenkt werden konnte. Da freut man sich einfach schon auf den nächsten.

Relativ

Wenn man auf einer Geburtstagsparty der zweitjüngste ist, heißt das noch lange nicht, dass man auch jung ist. Vor allem dann, wenn man darauf hingewiesen wird, die Jugend würde in diesem Zimmer sitzen und man solle doch besser mit ins andere Zimmer kommen.

7
Mrz
2014

Erster Akt

Also in diesem Jahr – und das noch Outdoor. Aber bei den Temperaturen gerade, ist das ja wirklich kein angehen. Ein Angehen war das Ganze dann mit Selbstauslöser zu machen auf steinigem Grund und an einer Stelle, die im Frühjahr doch viel, viel einsichtbarer ist also sonst im Sommer. Ist also eher eine Art Dokumentation geworden – aber die haben manchmal auch was für sich.

Hätte man schon früher wissen sollen

Wenn ein Mann am Ende des Liebesaktes seinen Samen in der linken Hand auffängt und ihn mit dem linken Fuß der Frau in Berührung bringt, wird sie in seinen Bann geraten.

Und:

Das Auge eines Pfaus oder einer Hyäne, in einem goldenen Talisman am rechten Arm getragen, steigert die Anziehungskraft.

(Beide Zitate: Kamasutra)

6
Mrz
2014

R.

Ja klar, das hat jetzt auch noch müssen sein! *kotz* R. haben P. und ich damals in der ZDL-Zeit über ein Theaterprojekt kennen gelernt. Und R. hat uns beide fasziniert. Zwischen mir und P. kam es deswegen auch zu Eifersüchtlichkeiten – aber irgendwie haben wir es zu dritt damals geschafft, dass es überwiegend für alle gut war. Wir waren echt gut!

Mit R. lief es dann irgendwie schief. Ich gnügte nicht mehr seinen Ansrrüchen. Wir versuchten es auf einer Städtereise, um uns zu beleben. Aber das endete im Ende, ich war nicht gut genug – oder was auch immer.

Über P. all die Jahre informiert, wie es ihm geht, was er macht etc. pp.

Und jetzt über P. die Info, dass R. Krebs hat. Und jetzt nach Jahren über Facebook erste Kontakte wieder mit R. Ohne Schnörkel. “Warum ich?”

An einem 6.

Der Kaffee war mit Abstand der schlechteste Kaffee seit Jahren. Der Kuchen war für einen Backanfänger gerade noch im akzeptablem Bereich. Der Preis für beides in einem renomierten Café am Bodensee eine Frechheit. Aber beides wurde draußen serviert, in der Sonne, bei einem lauen Lüftchen, mit Blick auf den See … da akzeptiert man vieles an einem 6. März.

Selbstrefferenziell

Der ersten ist aufgefallen, das mein alter Blog nicht mehr bespielt wird. Aber sie hat das ohne weitere Regung zur Kenntnis genommen, in einem Nebensatz fallen lassen. Wenn es da ist, ist es da, wenn nicht, dann eben nicht. Gebe zu, das es schon schöner gewesen wäre, wenn sie ‘schade’ oder etwas ähnliches gesagt hätte, das Blog ist schon mit Eitelkeit verbunden. Aber diese Mal versuche ich es wirklich, es für mich zu gestalten. Wer mitlesen will darf es gerne tun, gar keine Frage, aber ich werde – bis auf wenige Ausnahmen – es dem Zufall überlassen, ob mich hier viele finden oder doch nur wenige.

5
Mrz
2014

Immerhin

Mein richtiger Vorname ist ja, nun ja, soo gebräuchlich nun nicht. Jetzt auch nicht gerade selten oder besonders oder so, aber mit Thomas, Michael, Stefan und Frank kann ich nicht aufwarten. Aber mir persönlich sind nur drei Menschen mit dem Vornamen bekannt und ‘berühmte’ Menschen kennen ich mit ihm gar keinen. Ein Oberbürgermeister hat ihn noch, das war es dann schon. Der Nachname ist ähnliche Sorte, aber das ist ja bei den meisten Nachnamen der Fall, wenn man nicht gerade Müller, Maier oder Schmidt heißt.

Um so lustiger einen (wohl eher mittelmäßigen) Krimi (Bernhard Kegel: Ein tiefer Fall (Fischer)) zu lesen, der immerhin mit der Besonderheit aufwartet, dass sowohl Vor- wie Nachname vorkommen, zwar nicht in meiner Kombination, aber immerhin.

4
Mrz
2014

Frust

Obwohl ich gar nicht dürfte, fahre ich morgen einfach weg. Bis zum Wochenende, eine Freundin besuchen. So tun, als hätte ich Urlaub, auch wenn ich derzeit kaum etwas mache und mich einfach nur überflüssig fühle. Nirgends ist irgendwie ein Job in Aussicht, auf die eine Bewerbung, auf die ich so Hoffnung setze, immer noch keine Rückmeldung – halte das langsam aber sicher für ein schlechtes Zeichen. Den ganzen Tag kann man auch nicht lesen. Und mit der Haushaltsführung fühle ich mich auch nicht wirklich ausgefüllt. Und je länger ich nichts tue, desto mehr verschwindet die Motivation, überhaupt etwas zu tun. Es ist ein verdammter Teufelskreis.
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